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"Parteiengründung"
Parteien sind das Bindeglied zwischen Staat und Gesellschaft. Sie genießen Privilegien und müssen deshalb auch bestimmten Anforderungen entsprechen.
In einem Seminar, das vom Amt für Statistik und Wahlen angeboten wurde, hatte die Oberstufe der Europaklasse des Walter-Eucken-Berufskollegs die Gelegenheit eine Antwort auf die Frage „Wie gründe ich eine Partei?“ zu finden. Diese fiktive Partei sollte ausgerichtet sein an den Interessen des einzelnen Menschen, der Familie, der kommunalen/regionalen Gemeinschaft mit dem Ziel der Beteiligung aller zum Wohle des Individuums und der Gesellschaft.
Am Montag, 21.11.2011, wurde die Klasse HH10X vom Landesamt für Statistik und Wahlen in die Brinckmannstraße eingeladen, um dort in die Rolle von Parteigründern bzw. Bundeswahlleitern zu schlüpfen. Nach einer kurzen problematisierenden Einstiegsphase mit der gesamten Klasse wurden Gruppen zu je fünf Schülerinnen gebildet. Aufgaben dabei waren der Partei einen Namen zu geben, ein Parteiprogramm zu beschließen, einen Parteivorstand zu wählen und ein Protokoll über die Sitzung zu verfassen, in der die entsprechenden Beschlüsse gefasst wurden. Die Namen der von den Schülerinnen und Schülern gegründeten Parteien waren „ZDS – Zukunft der Schüler“, „PSW – Partei für Sicherheit und Wohlergehen“ und „SVP – Straßenverkehrspartei“.
Die Schülergruppe, die die Rolle der Bundeswahlleiter übernahm, bestand aus drei Mitgliedern und sollte anhand gesetzlicher Vorgaben einen Prüfkatalog für die Zulassung dieser Parteien erstellen und nach einer Prüfung der gegründeten Parteien ihre Prüfergebnisse präsentieren.
So gelang es den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass eigenes Engagement nötig ist, um bestehende Probleme auf kommunaler Ebene anzugehen.
Die Klasse HH10X bedankt sich bei den Mitarbeitern des Amtes für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf, Frau Skolarski und Herrn Poock, für die freundliche Unterstützung.
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